Kammerplattenverbau

Das Verbausystem besteht aus einer serienmäßigen Verbauplatte und einer profilierte Kammerwand, die auf die Verbauplatte lösbar aufgeschraubt wird. Eine Verbaueinheit bestehend aus zwei Kammerplatten und vier Streben und wird in den Voraushub des Grabenverbau gestellt. In die Kammer zwischen Verbauplatte und Kammerwand werden Kanaldielen eingestellt.

Im oberen Grabenbereich stützen die Kanaldielen die Kammerplatten. Je nach Grabentiefe wird durch Eindringung der Kanaldiele unter die Grabensohle ein Widerlager gebildet. Falls statisch erforderlich, werden zur weiteren Absicherung Gurte und Streben im unteren Bereich eingebaut.

Nach dem Verlegen der Leitung wird der Graben zwischen den Kanaldielen lagenweise verfüllt, verdichtet und eventuell zusätzlich mit Gurten abgestützt. Erst nach vollständiger Verfüllung und Verdichtung werden die Kanaldielen gezogen, danach die Kammerplatten ausgebaut und die Restverfüllung ausgeführt.

Der Kammerplattenverbau ist eine universelle und wirtschaftliche Verbaumethode. Grabenbreite und –tiefe begrenzen nicht die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Vorteile:

  • gegenbetonieren von Ortbeton möglich
  • kreuzende Leitungen werden ausgespart
  • große freie Arbeitshöhe bei Einbindung unter Sohle
  • Verfüllung und Verdichtung ohne Hohlräume
  • häufige Wiederverwendung
  • Austauschbarkeit der Bausteine

Technische Daten:
Grabenverbautechnik. Der vielseitige Grabenverbau im Baukastensystem.
( PDF 7.88 MB (PDF  (7.9 MB)))